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Denise Birchler und Vera Trachsel sehen Jobsharing als Bereicherung. Als Co-Leiterinnen bei der Post teilen sie sich eine Leitungsfunktion mit Signalwirkung.


Frau Birchler, Frau Trachsel, Sie teilen sich eine Leitungsfunktion in der Unternehmenskommunikation. Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Denise Birchler: – Im Vorfeld haben wir mit Leuten gesprochen, die im Jobsharing gearbeitet hatten – manche erfolgreich, andere weniger. Aber alle waren sich einig, dass eine ähnliche Arbeitsweise und Einstellung der beiden Personen das A und O ist.
Vera Trachsel: – Wir hatten bereits in verschiedenen Konstellationen zusammengearbeitet. Wir waren beide schon Teamleiterin und eine Zeit lang die Vorgesetzte der anderen. Daher wussten wir, dass wir sehr gut harmonieren und ähnlich ticken.


Jobsharing wird mit grossem organisatorischem Aufwand assoziiert. Stimmt das?
V.T.: – Wir arbeiten beide 70%. An zwei Tagen sind wir beide anwesend, je einen Tag nur eine Person und an einem Tag werden wir beide von unserem Vorgesetzten vertreten. Diese Aufteilung hat sich bewährt und reduziert die Koordination auf ein Minimum.
D.B.: – An den Tagen, an denen nur eine von uns da ist, schreiben wir der anderen Person eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse. Dadurch sind wir immer auf dem aktuellen Stand. Ausserdem haben wir einen unterschiedlichen fachlichen Fokus und teilen uns die Projekte entsprechend auf.


An wen wenden sich die Mitarbeitenden?
V.T.: – Wir führen ein zwölfköpfiges Team. Bilaterale Meetings und die direkte fachliche Führung teilen wir uns grundsätzlich auf. Wir sind aber ein Team. An den Tagen, an denen nur eine von uns anwesend ist, ist sie Ansprechperson für alle Mitarbeitenden.
D.B.: – Unsere Mitarbeitenden sind fachlich sehr versiert und sollen soweit wie möglich eigene Entscheide treffen können. Diese Selbstkompetenz wird durch unsere Konstellation gefördert und hat bisher sehr gut funktioniert. Wenn es mal brennt, sind wir aber erreichbar - auch an Tagen, an denen wir abwesend sind.


Welche Vorteile bietet Jobsharing?
D.B.: – Jobsharing ist für uns eine Bereicherung. Wir können uns gegenseitig motivieren, zusammen wichtige Entscheide treffen, gemeinsam kreative Ideen ausarbeiten. Wir teilen nicht nur die Verantwortung, sondern auch die Erfolge. Es macht Spass, so zu arbeiten.
V.T.: – Man kann sich auch gegenseitig unterstützen und die Ressourcen besser aufteilen. Ausserdem senden wir ein Signal in die Arbeitswelt. Jobsharing ist noch wenig verbreitet und wir schätzen es sehr, dass die Post uns diese Möglichkeit gibt.


Wie unterstützt die Post Sie?
D.B.: – Unsere Vorgesetzten waren von Anfang an positiv eingestellt und haben bei der Planung und Umsetzung mitgewirkt.
V.T.: – Die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, ist ein weiteres Plus. Aber auch wir tragen durch unsere Flexibilität zum Erfolg dieses Modells bei.


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