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Christa Elsaesser

Senior Manager

Christa Elsaesser nimmt Führungsaufgaben im Teilzeitpensum wahr und ist überzeugt, dass dieses Modell allen Beteiligten Vorteile bringen kann.


Frau Elsaesser, Sie sind bereits seit 2008 bei PwC. Wie hat sich Ihre Rolle über die Jahre verändert?
– Bei PwC wird das Prinzip von fördern und fordern wirklich gelebt. Immer, wenn ich bereit war für eine neue Herausforderung, kam der nächste Schritt in meiner beruflichen Entwicklung. So habe ich mich von einem starken fachlichen Fokus in Richtung Projektmanagement und Führung entwickelt. Durch meine neuen Aufgaben und Verantwortungsbereiche habe ich laufend dazugelernt.


Heute sind Sie Senior Manager und arbeiten Teilzeit. Ist das üblich bei PwC?
– Die Firma bietet Rahmenbedingungen für verschiedene Lebenslagen. So habe ich beispielsweise nach meiner Ausbildung zur Steuerexpertin eine Auszeit genommen und mir den Traum erfüllt, die Seidenstrasse zu bereisen. Als ich dann mein erstes Kind bekommen habe, konnte ich meinen Mutterschaftsurlaub verlängern und im 70%-Pensum wieder einsteigen – mit gleicher Verantwortung. Solche Anliegen konnte ich jeweils offen mit meinem Vorgesetzten besprechen. Ausserdem ist es der Geschäftsleitung ein grosses Anliegen, dass Teilzeitmodelle funktionieren.


Wie funktioniert Führungsposition im Teilzeitpensum?
– Erfolgreiche Führungskräfte machen sich überflüssig (lacht). Da ich nicht immer anwesend bin, ist es mir wichtig, dass alle im Team immer gut informiert und involviert sind. So können sie selbständig agieren und einspringen, wenn ich nicht da bin. Das zwingt mich, zu delegieren und ist insbesondere für jüngere Mitarbeitende eine Chance, Verantwortung zu übernehmen. Die Team-Struktur, in der jedes Mandat von drei Personen mit unterschiedlicher Seniorität betreut wird, hilft dabei.


Somit sehen Sie vor allem Vorteile?
– Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Ich muss mich abgrenzen, auch mal Projekte ablehnen und meine eigenen Ansprüche überdenken. Man kann nicht in Beruf und Familie 100 Prozent geben. Ich bin aber motivierter, da ich eine bessere Work-Life-Balance habe. Ich möchte mich nach wie vor beruflich weiterentwickeln, dies ist aber nicht meine einzige Priorität im Leben. In diesem Modell, welches PwC mir ermöglicht, kann ich verschiedene Lebensziele vereinen.


Was raten Sie anderen Leuten, die “alles unter einen Hut” bringen wollen?
– In Absprache mit dem Lebenspartner und anderen wichtigen Personen muss man sich darüber klar werden, auf welche Prioritäten man sich fokussieren will – und dann strikt danach handeln. Das ist manchmal anstrengend und erfordert eine klare Kommunikation. Man sollte aber selbstbewusst hinter dem gewählten Modell stehen und sich nicht dauernd dafür rechtfertigen. Dann wird es in der Regel auch vom Umfeld akzeptiert.


BEWERBUNG: https://www.pwc.ch/en/careers-with-pwc/open-positions.html/

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