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Monika Schmutz Kirgöz

Generalkonsulin

Monika Schmutz Kirgöz lebt ihren Beruf als Diplomatin mit Leidenschaft – rund um die Uhr. Sie trägt Schweizer Werte in die Welt hinaus und fühlt sich überall zuhause.


Frau Schmutz Kirgöz, Sie sind bereits seit zwanzig Jahren Diplomatin. Was motiviert Sie bis heute?
– Mich motiviert die Schweiz, mich motivieren unsere Werte. Darüber hinaus treiben mich die Leidenschaft für meinen spannenden Beruf und die intellektuelle Neugierde an. Diese kann ich jeden Tag von Neuem stillen. Die Diplomatie ist ein Schlüssel, mit dem man jede Türe aufmachen kann. Ausserdem kann man Vieles bewirken. In der Türkei beispielsweise habe ich mich für Frauenhäuser eingesetzt oder Schweizer und türkische Architekten für ein Bauprojekt zusammengebracht. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.


Welche Eigenschaften braucht man für eine diplomatische Karriere?
– Nebst einem universitären Abschluss sind das politische Interesse und die Kontaktfreudigkeit unerlässlich. Man muss gut zuhören und zwischen den Zeilen lesen können, insbesondere in Kulturen, die weniger direkt kommunizieren. Eine grosse Portion Idealismus gehört auch dazu. Diplomatie ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern ein Lebensmodell und eine Lebensaufgabe.


Sie sind rund um die Uhr im Dienste der Schweiz tätig. Wie findet Ihre Familie das?
– Mein Mann ist selber als Kind eines Diplomaten aufgewachsen. Er kannte und schätzte diesen nomadischen Lebensstil bereits und hat seine Karriere hinter meine gestellt. Das ist ein grosses Glück. Auch meine Söhne sind daran gewöhnt, dass sie nie zu 100 Prozent Privatpersonen sind, sondern immer mit der offiziellen Schweiz assoziiert werden. Abends oder an Wochenenden nehmen sie ebenfalls an repräsentativen Anlässen teil, alle vier Jahre wechseln sie den Wohnort. Sie sprechen fliessend fünf Sprachen und sehen ihren multikulturellen Hintergrund als Vorteil. Das EDA kommt uns übrigens sehr entgegen und hat zum Beispiel meinen Aufenthalt in der Türkei verlängert, damit mein älterer Sohn vor seinem Schulabschluss nicht mehr umziehen muss.


Wie schaffen Sie einen Ausgleich in diesem intensiven Alltag?
– Ich mache Sport und verbringe Zeit mit meiner Familie. Wir schaffen uns Freiräume und verbringen dann zum Beispiel ein paar Tage in der Schweiz, ganz ohne Verpflichtungen. Das ist ein absoluter Luxus. Sonst habe ich das Privileg, all meine Interessen in meinem Beruf zu vereinen: Politik, Wirtschaft, Kultur und Austausch mit Menschen. Daher gibt es für mich keinen interessanteren Beruf und kein inspirierenderes Leben. Ich bin eine Patriotin, bin stolz auf die Schweiz und fühle mich den Schweizer Werten verbunden. Diese trage ich in die Welt hinaus. Die Schweiz ist meine ideelle Heimat und die Welt ist mein Zuhause.


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