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Samuel Ellenberger

Chef der zivilen Regionalflughäfen

Samuel Ellenberger hat bei skyguide schnell viel Verantwortung übernommen. Als Chef der zivilen Regionalflughäfen lässt er sich von den Werten des koreanischen Schwertkampfes leiten.


Herr Ellenberger, Sie waren mit 27 bereits Kadermitglied bei skyguide. Wie kam es dazu?
– Ich hatte in relativ kurzer Zeit schon Verschiedenes gesehen, hatte sowohl im operationellen Geschäft als auch im technischen Bereich Erfahrung gesammelt. Ich konnte mein Wissen in einigen Schlüsselprojekten einsetzen, was sich herumgesprochen hat. Natürlich braucht es auch ein bisschen Glück, zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zu sein. Ausserdem bringe ich einen gesunden Ehrgeiz mit und Freude an Herausforderungen.


Was für Herausforderungen begegneten Ihnen als junge Führungsperson?
– Kurz nach meiner Beförderung zum Teamleiter habe ich ad interim für einige Monate auch die Leitung über alle zivilen und militärischen Regionalflughäfen übernommen – eine ganze Abteilung mit diversen Projekten und Herausforderungen. Das war eine Schlüsselerfahrung für mich. Ich musste klare Prioritäten setzen, delegieren und Entscheide treffen. Ich habe gelernt, dass man es nie allen recht machen kann, es aber essentiell ist, ein offenes Ohr für die Mitarbeitenden zu haben, sie einzubeziehen und gut zu kommunizieren.


Welchen Einfluss hat Ihr Hobby, der koreanische Schwertkampf, auf Ihren Arbeitsund Führungsstil?
– Die Kampfkunst ist eine Lebensschule und bringt eine Reihe positiver Eigenschaften mit sich. Das Training gibt Kraft und Energie. Meine Präsenz, wenn ich einen Raum betrete oder ein Meeting führe, hat sich dadurch gestärkt. Auch die Fähigkeit, zu fokussieren und mich auf ein Ziel zu konzentrieren, verdanke ich dem Schwertkampf. Insbesondere aber die Philosophie hinter der Kampfkunst leitet mich in meiner täglichen Arbeit. Zentrale Werte wie Würde, Respekt und Disziplin im Umgang mit meinem Umfeld spiegeln sich in meiner Führung wieder und werden von den Mitarbeitenden geschätzt.


Kampfkunst und Business lassen sich also gut kombinieren?
– Absolut. Mit meinem Meister Giuseppe Ferrandino habe ich eine Schule gegründet und unterrichte dort auch selbst (www.kajzen.ch). Dadurch habe ich gelernt, Neues zu erklären, auch schwierige Gespräche zu führen und im Plenum zu sprechen. Werte wie Geduld, Interesse am Menschen, die Fähigkeit zuzuhören – all das vermittelt der Schwertkampf. Darum bietet KajZen auch Business-Seminare an, in denen Kampfkunst und Management verbunden werden.


Wie schaffen Sie Raum für dieses sportliche Engagement?
– Ich könnte rund um die Uhr arbeiten. Das ist aber nicht das Ziel. Es ist wichtig, dass Familie und Freizeit nicht zu kurz kommen. Auch als Vorgesetzter muss ich meine Grenzen ziehen und mal früher gehen können. Skyguide respektiert das und unterstützt mich dabei unter anderem durch flexible Arbeitszeitmodelle.


BEWERBUNG: https://www.skyguide.ch/en/work-at-skyguide/vacancies/

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